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Aktionen in der Veranstaltungswoche
Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Aktionen in der Veranstaltungswoche vom 3. bis 9. November 2008 und finden ein breites Spektrum an Zugangsmöglichkeiten zum Thema "Wir gegen Rechts!".
  • Antifaschistischer Stadtführer | Veröffentlichung A002
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  • Arpilleras gegen das Vergessen | Kreativangebot A006
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  • Was hat das denn mit mir zu tun? | Wettbewerb A007
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  • Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben | Ausstellung A009
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  • Eine kulturelle und kulinarische Reise auf dem Abenteuerspielplatz | Workshop A010
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  • Waren es immer nur Steckrüben? Kulinarischer Dialog der Generationen | Kochaktion A011
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  • Eugenik und NS-Euthanasie - eine regionale Betrachtung. Verfolgung und Leid behinderter Menschen im dritten Reich | Vortrag A013
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  • Lesung und Gespräch für Jugendliche und Erwachsene mit der Autorin Elisabeth Zöller | Lesung A017
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  • Esther Bejarano und Microphone Mafia | Konzert und Lesung A023
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  • Die neue Rechte und ihr Dresscode | Fortbildung A025
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  • Die NS-Vergangenheit im öffentlichen Sprachgebrauch – Wenn Sprache zum Problem (gemacht) wird | Fortbildung A027
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  • Zentrale Kundgebungen zum 9.11.1938 mit Gottesdienst A028
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  • Preisverleihung: Wettbewerb “Was hat das denn mit mir zu tun?” A030
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  • Film „Wir gegen Rechts - Eine Stadt erinnert sich“ mit anschließender Podiumsdiskussion A032
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  • Antirassismus-Quiz | Workshop A035
  • Generationengespräch A037
  • Der Hildener Sport bekennt Farbe A038
  • JUPA Kulinarisch um die Welt A039


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Willkommen bei der Dokumentation der Woche "Wir gegen Rechts", wie sie in Hilden vom 3. bis 9. November 2008 stattgefunden hat. Diese Nachlese bietet jeweils eine Kurzbeschreibung zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Projekten und informiert über Resonanzen. Berichte, Tonaufnahmen, Fotos, Videos etc. dokumentieren zusätzlich die einzigartige Realisation der verschiedenen Programmpunkte. Für den Wunsch nach weiteren Informationen, für sonstige Bemerkungen und eventuelle Nachfragen verwenden Sie bitte das Kontaktformular.

Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Hilden
Bürgermeister Günter Scheib
Am 9. November 2008 jähren sich zum siebzigsten Mal die entsetzlichen Ereignisse, die unter der Bezeichnung Reichspogromnacht zu einem traurigen Bestandteil der deutschen Geschichte geworden sind. Überall im damaligen deutschen Reich brannten die Synagogen, wurden Menschen gedemütigt, verfolgt und ermordet. Der 9. November 1938 war nach den Nürnberger Gesetzen ein weiterer, grausamer Höhepunkt des sich anbahnenden Holocaust im nationalsozialistischen Deutschland.

Auch unsere Stadt Hilden spielte in diesen Ereignissen eine traurige Rolle. Nirgendwo anders im deutschen Reich wurden, gemessen an der Einwohnerzahl, mehr Menschen umgebracht und in den Tod getrieben als in Hilden. Sechs Hildenerinnen und Hildener, überwiegend jüdischen Glaubens fielen den Verbrechen der Nationalsozialisten in dieser Nacht zum Opfer.

Diesem Teil der Geschichte Hildens haben sich Rat und Verwaltung, aber auch die Hildener Bürgerschaft in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten gestellt, um aus der Vergangenheit zu lernen. Regelmäßig gab es Gedenkveranstaltungen und fanden Aktionswochen gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit unterschiedlichster Träger statt. Nicht zuletzt auch die intensiven Initiativen zur Integration und Akzeptanz von Migrantinnen und Migranten in Hilden waren in der jüngsten Vergangenheit Ausdruck der besonderen Verantwortung, der sich die Stadt Hilden stellt.

Trotz all dieser Anstrengungen wurde die Stadt, gerade in letzter Zeit, mit der anhaltenden Existenz und der penetranten Leugnung der „Ewiggestrigen“ konfrontiert. Zahlreiche und wiederholte Schmierereien rechtsradikaler Parolen und Zeichen im gesamten Stadtgebiet dokumentieren dies. Dabei besorgt es insbesondere, dass Art und Durchführung dieser Schmierereien darauf schließen lassen, dass es sich um jugendliche Täter handelt. Das Virus des Rassismus ist längst nicht überwunden, sondern befällt gerade in der Gegenwart auch junge Menschen. Hier gilt es daher in der Erinnerung an die Vergangenheit nicht nachzulassen, gleichzeitig aber auch eine Brücke in die Gegenwart zu schlagen, um Menschen jeglichen Alters mit den Gefahren, die von Rassismus und Gewalt ausgehen, nicht alleine zu lassen.

Der Rat der Stadt Hilden hat daher beschlossen, in diesem Jahr und zu diesem Thema einen besonderen Schwerpunkt zu setzen. Unter dem Titel „Wir gegen Rechts“ ist unter der Federführung des Amtes für Jugend, Schule und Sport und unter enger Beteiligung des Hildener Jugendparlamentes ein umfangreiches und ansprechendes Programm entstanden, das ich Ihnen hiermit vorstellen möchte.

Nun ist es an Ihnen teilzunehmen, zu partizipieren und sich einzumischen, um für jetzt und die Zukunft klarzustellen, dass rassistisches Gedankengut in Hilden nicht akzeptiert wird. Ich darf Sie daher herzlich bitten, von den Angeboten, den Workshops und Darbietungen in dieser Woche reichlich Gebrauch zu machen und damit das unmissverständliche Zeichen für Hilden zu setzen:

Wir gegen Rechts!

Herzlichst Ihr
Günter Scheib
Günter Scheib

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Broschüre Wir gegen Rechts

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