Ort
Bürgerhaus Cafeteria, Mittelstraße 40, 40721 Hilden
Amt für Jugend, Schule und Sport,
Heiligenstraße 13,
40721 Hilden
Veranstalter
Interkultureller Berater
Referent: Michael Kiefer
Zielgruppe
offenes Angebot für Bürgerinnen und Bürger
Kosten
keine
Info
Mohammed Assila, 02103 - 24 65 30



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PostHeaderIcon Antisemitismus und Nahostkonflikt | Vortrag

Zur Ausbreitung und Struktur des Antisemitismus in islamischen Gesellschaften. Seit dem Beginn der zweiten Intifada beobachten wir in einigen islamisch geprägten Gesellschaften, aber auch in europäischen Zuwanderungsgesellschaften mit großen muslimischen Minderheiten eine Zunahme antisemitischer Äusserungen und Propaganda. Woher kommt dieser Antisemitismus? Auf welche Quellen greift er zurück? Und wie konnte er sich ausbreiten?

Zur Ausbreitung und Struktur des Antisemitismus in islamisch geprägten Gesellschaften

Seitdem im Gaza-Streifen die Panzer rollen, vermelden die Medien fast täglich antisemitische Attacken und Hasstiraden, die zu einem erheblichen Teil Tätern mit muslimischem Hintergrund zugeordnet werden.

Im französischen Toulouse rammte ein mit Brandsätzen bestückter Wagen das Tor der Synagoge. In Brüssel, London und im schwedischen Helsingborg versuchten unbekannte Täter ebenfalls, Brandanschläge auf Synagogen zu verüben. In Dänemark schoss ein Palästinenser zwei Israeli nieder. Auf einer pro-palästinensischen Demonstration skandierten Teilnehmer: „Schickt die Juden ins Gas!“. Ähnliches wurde auch in Frankfurt auf einer Demonstration gegrölt. In Ankara musste ein Basketballspiel zwischen Bnei Hasharon und Turk Telekom abgesagt werden, weil ca. 3000 Zuschauer „Tod den Juden“ grölten und Flaschen auf die Spieler warfen.

Diese Vorfälle zeigen, dass Antisemitismus unter Muslimen, bzw. unter muslimischen Zuwanderern eine hochproblematische Dimension erreicht hat. Manche Beobachter meinen, es handele sich hierbei um spontane Übergriffe, die durch die Kriegsereignisse in Gaza ausgelöst wurden. Diese Sicht der Dinge verkennt jedoch, dass wir beginnend mit der zweiten Intifada im Jahr 2000 in einigen islamisch geprägten Gesellschaften aber auch in europäischen Zuwanderungsgesellschaften eine Zunahme antisemitischer Äußerungen und Propaganda beobachten können. Als Beleg für diese Entwicklung sei hier nur auf den Vermarktungserfolg der iranischen Serienproduktion „Sarahs blaue Augen“ verwiesen. Die siebenteilige Serie, die in den letzten vier Jahren von einem iranischen und zwei türkischen TV-Sendern ausgestrahlt wurde und darüber hinaus auch als Video-CD erhältlich ist, erzählt die fiktive Geschichte eines machtbesessenen israelischen Generals, der für seinen blinden und bewegungsunfähigen Sohn neue Augen sucht. Israelis und Juden werden in dieser Serie als Organ raubende Parasiten dargestellt, die ein anderes Volk – in diesem Fall die Palästinenser – als Ressource missbrauchen um ihren aus eigener Kraft nicht überlebensfähigen Nachwuchs am Leben zu erhalten. Das ist ohne jede Frage schlimmster Antisemitismus. ................
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